900 Jahre Orts- und Heimatgeschichte in Gefahr

Das Kirchengebäude Sankt Viti hat Vieles erlebt und noch mehr überstanden. Seine Existenz hat maßgeblich dazu beigetragen, dass es den Ort Teutschenthal heute noch gibt. Jetzt ist dieses wertvolle Baudenkmal in akuter Gefahr und braucht unsere Hilfe. Die Ursachen der entstandenen baulichen Schäden müssen zunächst herausgefunden werden, um überhaupt die richtigen Maßnahmen ergreifen zu können. Die Mauern haben tiefe Risse, das Dach ist an mehreren Stellen undicht und deshalb ist Gefahr in Verzug. Klar ist: Wenn nichts passiert, wird der Ostflügel früher oder später zusammenbrechen. Dann wären 900 Jahre Ortsgeschichte unwiederbringlich zerstört.

Jede Spende hilft

Die Rettung von Sankt Viti ist eine Mammutaufgabe und deshalb ist jede Unterstützung willkommen. Da wir als «gemeinnütziger Verein» anerkannt sind, erhalten unsere Unterstützer Spendenquittungen, die in voller Höhe steuerlich absetzbar sind.

Video: Ortstermin St. Viti

Die Schäden am Gebäude sind massiv. In diesem Film sind sie dokumentiert. Die Begehung erfolgte am 20. Februar 2026. Sankt Viti braucht dringend Hilfe.

Tiefe Risse am Ostflügel

Die Risse am Ostflügel von Sankt Viti wurden schon einmal verplombt, um die Aktivität des Gebäudes zu beobachten. Die Plombe ist aufgerissen. Die Risse werden immer größer.

Schäden im Außenbereich

Die schwersten Schäden zeigen sich am Ostflügel. Tiefe Risse, die entweder durch einen früheren «Gebirgssturz», die viel befahrene Straße an der Hanglage oder durch andere Ursachen hervorgerufen wurden.
Bereits in der Stellungnahme von Dr. Erhard Arndt von 1992 wird eine Überbelastung der Dachkonstruktion als mögliche Ursache der Rissbildungen herausgearbeitet und eine «statische Nachberechnung» empfohlen. Die Risse
können z.B. durch die Ton-Dachziegel verursacht sein, falls das Dach früher mit Schiefer gedeckt gewesen sein sollte.
Diese «statische Nachberechnung» bzw. Neuberechnung wäre der erste und wichtigste Schritt, um St. Viti zu sanieren.

Risse am Nordflügel

Über dem Fenster am Nordflügel ist das Mauerwerk zweifach gerissen.

Luftaufnahme von Sankt Viti aus dem Jahre 2025

Schon aus der Vogelperspektive ist zu erkennen, dass die Außenmauern der Last des Dachstuhls nicht gewachsen sind. Deshalb wurden im Innenbereich auch Zuganker angebracht. An der Südseite (links) ist deutlich zu erkennen, dass die Mauer nach außen wegkippt. Die Statik des Gebäudes gerät zunehmend außer Kontrolle.

Dach undicht (und zu schwer?)

Das Dach befindet sich in einem erbärmlichen Zustand und ist an mehreren Stellen undicht. Eine Neueindeckung kann aber nicht ohne eine statische Ertüchtigung erfolgen.

Risse an der Ostseite

Grobe und verplombte Risse an der Ostseite von Sankt Viti.

Schäden im Innenbereich

Zweifellos sind die Schäden der Tragwerkskonstruktion die massivsten. Sie haben oberste Priorität für die Sanierung des Gebäudes. Aber auch im Inneren gibt es viel zu tun. Das Holztragwerk ist zum Teil baufällig und instabil. Die Orgel funktioniert zwar noch, befindet sich aber in keinem guten Zustand und der gesamte Innenbereich ist stark renovierungsbedürftig. Diese Projekte können aber erst angegangen werden, wenn das Tragwerk saniert ist.

Das Kirchenschiff

Der Innenbereich von Sankt Viti sieht gar nicht so schlecht aus, aber der Schein trügt… Wie schade wäre es, wenn dieses herrliche Gebäude dem Verfall preisgegeben wäre!

Die Orgel

Auch die Orgel befindet sich in keinem guten Zustand.

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